| Wanderweg: | Schwentine Wanderweg/Rundwanderung, Schleswig-Holstein |
| Teilstrecke: | komplett |
| Dauer / Streckenlänge: | Tagesausflug, 18 Km |
| Streckenbeurteilung: | Wanderung |
| Wasser für den Hund: | Gibt es ausreichend |
| Die Wanderung mit Hund ist | Empfehlenswert |
| Homepages zum Wanderweg: | www.gut-zu-fuss.de |
| Weiter Informationen zum Wandern mit Hund: |
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Diese Rundtour startet im Kieler Stadtteil Wellingdorf am Schwentine-Wanderweg. Die Schwentine ist ein in weiten Teilen naturgeschützter und entsprechend ursprünglicher Fluß. Der hier beschriebene Teil der Strecke wird geprägt durch üppiges Grün, urwüchsige Ufer, Wälder und Felder. Der Weg führt zunächst direkt an der Schwentine entlang mit ihren dicht bewachsenen, wilden Ufern und folgt bis zur Oppendorfer Mühle einem Teilstück des Fernwanderweges E1. Im Verlauf des Weges durchquert man den kleinen Ort Klausdorf und erreicht über Feldwege und durch einen Wald die Oppendorfer Mühle. Dort befindet sich direkt an einer kleinen Brücke über die Schwentine ein Ausflugs-Lokal. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass Hunde im Hause zumindest bei Schmuddelwetter nicht gerne gesehen sind. Eine Begleiterin und ich konnten aber an einem nieseligen Tag draußen unter dem extra aufgespannten Sonnenschirm speisen... und an schönen Tagen ist es sowieso netter, draußen zu sitzen. Wer noch etwa zwei bis drei lohnenswerte Kilometer Umweg gehen möchte, der wandert nicht direkt zur Oppendorfer Mühle, sondern biegt kurz vorher an der Straßenecke "Aubrook" / "Wasserwerkweg" (beim Schwentine-Wasserwerk) nach rechts in den Wald ein. Er führt quer durch den Wald und führt dann in die unter Naturschutz stehende Uferlandschaft der hier besonderes ursprünglichen Schwentine. Findlinge (große Steinblöcke der Eiszeit)und strömendes Wasser, dazu die rauschenden Wasser der Rastorfer Mühle ergeben eine bezaubernde und wildromantische Szenerie. Über die Brücke an der Rastorfer Mühle folgt man dem teilweise mit Katzenkopfpflaster befestigten alten Weg auf der anderen Seite der Schwentine zurück und erreicht dann wieder den Hauptweg ("Möhlenweg") und das Ausflugs-Lokal an der Oppendorfer Mühle. Von hier aus tritt man den Rückweg zum Ausgangspunkt an. Dazu quert man den dem Lokal gegenüber liegenden Parkplatz und folgt dem Schwentine-Wanderweg durch Wald und Felder. Auf dieser Seite begleitet der Wanderweg die Schwentine in gebührendem Abstand. Dafür hat man von dieser Seite aus einen herrlichen Blick über die Landschaft bis hin zur Kieler HDW-Werft. Nur ein kleines Stück muss man dann in Oppendorf der Straße folgen, bevor der Wanderweg wieder in die Feldmark führt. Hier erreicht man auch wieder die Schwentine. Ein Stück weiter erreicht man über eine weiße Brücke das jenseitige Ufer der Schwentine und geht dann auf einem Teilstück, das man bereits auf dem Hinweg gegangen ist, zum Ausgangspunkt wieder zurück. Der eine oder andere mag vielleicht überlegen, ob er nicht lieber dem Wanderweg weiter geradeaus folgen soll, statt die Brücke zu überqueren und den Rest auf dem bereits bekannten Weg zurück zu wandern. Das ist durchaus möglich! Ich selbst finde diese Variante aber nicht empfehlenswert, denn sie führt nach wenigen 100 Metern in ein Wohngebiet und von da an bis zum Ausgangspunkt an der Straße entlang. Für Mensch und Hund nicht wirklich erbaulich... Als Orientierung tut der Stadtplan "Kiel mit Umgebungskarte" (Falk-Verlag) im Maßstab 1:18.000 gute Dienste. Mein Hund liebt diese Strecke, kann er doch planschen und trinken und rennen und mit mir gemeinsame Sachen machen wie "Wald-Agility", Dummysuche, Distanzübungen und Fährten und was die Landschaft sonst noch anbietet. Eine abwechslungsreiche Strecke für Mensch und Hund! Ein Beitrag von Meike |