| Wanderweg: | Harzer-Hexen-Stieg, Sachsen-Anhalt |
| Teilstrecke: | Thale-Hasselfelde-Wendefurth |
| Dauer / Streckenlänge: | 4 Tage, ca 70 km |
| Streckenbeurteilung: | Wanderung |
| Wasser für den Hund: | Findet sich ausreichend |
| Die Wanderung mit Hund ist | empfehlenswert |
| Homepages zum Wanderweg: | http://www.hexenstieg.de Bildergallerie Harzer-Hexenstieg |
| Weiter Informationen zum Wandern mit Hund: |
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20 Füße + 28 Pfoten auf dem Harzer-Hexen-Stieg ein 4-tägiges Wanderprogramm • Hexentanzplatz • Thale – Treseburg – Altenbrak – Hasselfelde • Hasselfelde – Rübeland – Neuwerk – Wendefurth • Forellenzucht an der Bode Unsere altersmäßig bunt gemischte Wandergruppe von 10 Zwei-, sowie 7 Vierbeinern fand über das Rhodesian-Ridgeback-Forum http://www.rhodesian-ridgeback-forum.org und die RR-Freunde Osnabrück http://www.rr-freunde-osnabrueck.de zusammen. Wir einigten uns auf folgendes Pauschalangebot zum Harzer Hexenstieg, dass ich auf der http://www.wanderbares-deutschland.de gefunden hatte: Zwei Etappen auf dem Harzer-Hexen-Stieg – von sagenhaft bis montangeschichtlich. Hasselfelde 4-tägiges Programm für Individualtouristen und Gruppen, Thale-Hasselfelde-Wendefurth, ca. 50km. Am Anreisetag erkunden Sie Roßtrappe und Hexentanzplatz. Der erste Wandertag führt Sie durch das wildromantische Bodetal, weiter geht es über die Köhlerei nach Hasselfelde (24 km). Am 2.Tag wandern Sie nach Königshütte-Rübeland mit den Tropfsteinhöhlen, vorbei an den Talsperren des Bodewerkes und Relikten des Bergbaus bis nach Wendefurth (25 km), Zusatzetappen buchbar. Der Luftkurort Hasselfelde hat Anschluss an die Harzquerbahn und bietet außerdem mit dem Freizeitpark Westernstadt Pullman City II Erlebnisse der besonderen Art. Leistung: 3 Ü/F in ausgewählten Hotels, Kurbeitrag, Gepäcktransfer, Wanderkarte, Ausführliche Informationen. Preis: Preis pro Person im DZ: 106 Euro, im EZ: 124 Euro mind. Pers.: - gültig: ganzjährig Buchung Touristinformation Hasselfelde Breite Straße 17 38899 Hasselfelde Tel. 039459 - 71369 Fax 039459 - 76055 eMail: hasselfelde.harz@t-online.de Dieses Angebot war offensichtlich bisher noch nicht von einer Gruppe mit so vielen Hunden gebucht worden, aber die sehr freundlichen Mitarbeiterinnen der Touristinformation machten dieses Unternehmen möglich. Nach reichlich Mail- und Telefonkontakt stand Anfang März 2006 fest, dass 4 Doppel- und 2 Einzelzimmer, einschließlich Frühstück für uns und unsere Ridgies reserviert werden würden. Zwar nicht zur Haupturlaubszeit (Ferien, günstig gelegene Feiertage) , aber vom 22.bis zum 25. Juni 2006. Pro Hund mussten für diesen Zeitraum insgesamt 14 Euro zusätzlich bezahlt werden, für die Lunchpakete pro Person (für jeden Tag 1, also insgesamt 3) 17,50 Euro. Es handelte sich bei allen Unterkünften um gut geführte Hotels. Alle Zimmer hatten ein separates Bad mit Dusche und Toilette, auch waren sie ausreichend groß, z.T. sogar sehr geräumig. Die Hunde konnten immer mit aufs Zimmer genommen werden, ebenso mit in den Essraum. (einzige Ausnahme beim Frühstücksbuffet in der Hagenmühle) Das Frühstück war in allen Häusern reichhaltig und sehr lecker. Auch abends haben wir keine anderen Gaststätten aufgesucht, sondern jeweils gut vor Ort gespeist und fröhlich miteinander angestoßen. Wir waren überall willkommen und es herrschte durchweg eine sehr freundliche und lustige Atmosphäre, auch in Bezug auf unsere Hunde, die alle müde und erschöpft brav auf ihren Decken lagen. Wir können in jedem Fall die drei Hotels, in denen wir untergebracht > waren, weiterempfehlen. Sehr schön war auch, dass sie alle direkt an der Wanderstrecke lagen. Es handelte sich um folgende Häuser: Hotel „Kleiner Waldkater“ http://www.kleiner-waldkater.de Hotel „Hagenmühle“ http://www.hotel-hagenmuehle.de Hotel „Zum Stausee“ http://www.hotel-zum-stausee.de Die Wanderroute an den beiden Hauptwandertagen entsprach im Wesentlichen den letzten drei Etappen des Harzer-Hexenstieges: 5 und 4b, beide entgegengesetzt zur beschriebenen Richtung zu erwandern, 4a in angegebener Richtung. http://www.hexenstieg.de/ Wir benutzten folgendes Kartenmaterial (im Pauschalangebot mit enthalten): Offizielles „Harzer-Hexen-Stieg“-Set, bestehend aus Wanderkarte im > Maßstab 1:30000 und Wanderführer – herausgegeben vom Schmidt-Buch-Verlag. Der Inhalt stimmte mit der offiziellen Webseite zum Hexenstieg überein, > einzig die Etappen waren anders durchnummeriert. Inzwischen ist die 2. Auflage erschienen, die einige Änderungen zur ersten aufweist. So wanderten wir zum Beispiel an unserem ersten langen Wandertag 27 km anstatt der erwarteten 24 km. Die Wegführung ist jedoch immer eindeutig beschildert und entspricht der neuen Karte. Am Anfahrtstag wanderten wir zum Hexentanzplatz, wobei so etliche Höhenmeter überwunden werden mussten. Die Anstrengung lohnte sich in jedem Fall allein schon für die Aussicht auf die Rosstrappe und das wildromantische Bodetal. (Wegzeit ohne Pause ca 2 - 2,5 Stunden, die Wegführung ist aus der Karte ersichtlich und wird durch Wegweiser erleichtert). Die Hunde konnten fast überall unangeleint laufen. http://www.harzlife.de/top/hexentanz.html Der 2. Wandertag verlief im Wesentlichen nach Plan, am 3. Tag verkürzten wir die Route ein wenig, indem wir teilweise über „Die Lange“ wanderten anstatt im Bogen an der Überleitungssperre entlang. Bzgl. der Sehenswürdigkeiten auf dieser Wanderroute möchte ich folgende Links empfehlen: Harzköhlerei Stemberghaus: http://www.harzkoehlerei.de Alles über die Baumannshöhle und Hermannshöhle in Rübeland ist hier zu finden: http://www.harzer-hoehlen.de/ und über die Rappbodetalsperre und Führungen dort ist hier nachzulesen: http://www.talsperren-lsa.de Am 4. Tag wanderten wir zum Abschluss von Wendefurth aus an der Bode entlang bis zur Forellenzucht (in der ehemaligen Ludwigshütte) und wieder zurück (insgesamt ca 8 km). Statt den Gepäcktransfer nach Thale zu nutzen, konnten die Autofahrer unter uns sich dort hinbringen lassen, um die PKWs nach Wendefurth zu bringen. Von hier reisten wir dann gegen Mittag, zum Teil in Fahrgemeinschaften, wieder zurück nach Haus, ein Teilnehmer fuhr mit der Bahn. Fazit: Insgesamt haben wir in den 4 Tagen wohl ca 70 km bei idealem Wanderwetter zurückgelegt. Es schien durchgehend die Sonne, die Wanderwege lagen größtenteils schön schattig. Da die meisten von uns keine „Leistungswanderer“ sind, waren die beiden Hauptstrecken für uns eigentlich zu lang. Es blieb keine Zeit mehr, sich den Sehenswürdigkeiten an der Strecke wirklich zu widmen. Einige von uns ließen sich ab Rübeland im Großraumtaxi zum Hotel „Zum Stausee“ bringen. Die Füße machten nicht mehr mit. Wer mit ähnlicher Kondition diese landschaftlich superschöne Strecke erwandern will, dem empfehlen wir, 2 Tage länger einzuplanen. Altenbrak und Rübeland würden sich als Zwischenstationen anbieten. 15 – 18 km lange Tagestouren wären ideal gewesen. Diese Möglichkeit gibt es bisher allerdings noch nicht als Pauschalprogramm. Die Lunchpakete erwiesen sich am 2. und 3. Tag als sehr praktisch, auch wenn es unterwegs genügend Einkehrmöglichkeiten gegeben hätte, aber ein voller Bauch wandert nun mal nicht gern. ;-) Trinkmöglichkeiten gab es unterwegs für die Hunde in der Regel genug (Bode, Bäche, Talsperre, Teiche). Dennoch wurde auch zwischendurch noch gern aus der mitgenommenen Wasserflasche getrunken, also bei warmem Wetter ist deren Mitnahme nur zu empfehlen. Fast alle Wege eigneten sich zum Freilauf für unsere Hunde. Uns hat diese gemeinsame Wanderung riesigen Spaß gemacht und wir planen ähnliches fürs nächste Jahr in Bayern. (hedibehrens, Juli 2006) Eine ausführliche Diashow gibt es unter: http://www.arcor.de/palb/thumbs_public.jsp?albumID=3724849 |
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