Wanderweg:Bayern, Zugspitze
Teilstrecke:komplett
Dauer / Streckenlänge:10 Stunden
Streckenbeurteilung:Wanderung
Wasser für den Hund:Gibt es ausreichend
Die Wanderung mit Hund istEmpfehlenswert
Homepages zum Wanderweg: www.reisenundhunde.de
(Private Homepage mit vielen tollen Berichten!)

Weiter Informationen zum Wandern mit Hund:
Aufgestanden sind wir früh 1/4 4 und nach einem Frühstück machen wir uns um 4 auf den Weg.
Zuerst geht es im Dunkeln mit Hilfe der Taschenlampe durch die Partnachklamm Richtung Bockhütte.
Dummerweise sind wir nach der Klamm - mittlerweile war es auch schon hell geworden - nach rechts auf die Partnachalm abgebogen.
War zwar nicht weiter schlimm, bedeutet aber einen Umweg von ca 1/2 Stunde und einen ersten steilen Aufstieg (so zur Probe!).
Von der Alm führt ein Wanderweg in ca 3 Stunden zur Bockhütte, gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen.
Die Hütte wird erst ab Anfang Juli bewirtschaftet, so dass wir nach einer kurzen Rast ziemlich bald weiterlaufen, immer an der
Partnach entlang. Von der Bockhütte bis zur Rheintalangerhütte sind in 2 Stunden 300 Hm zu überwinden. Zuerst geht der Weg ganz
allmählich bergan, später wird er etwas steiler und ich komme doch schon aus der Puste.
Wir wandern größtenteils durch Wald, vorbei an der blauen Gumpe, einem wunderschönen kleinen türkisfarbenen Bergsee und dem
Partnachwasserfall.

Unterwegs begegnen wir Wanderern, welche von der Rheintalangerhütte kommen. 2 Stunden nach der Bockhütte, insgesamt 5 Stunden
nach Garmisch sind wir an der Rheintalangerhütte angekommen und machen wieder eine kurze Rast. Von nun an soll es steiler bergauf
gehen. Mal sehen, was uns so erwartet...laut Plan sind es wiederum 2 Stunden, aber diesmal 700 Hm bis zur Knorrhütte.
Es dauert auch nicht lange und es geht steil in Kehren und ohne schattenspendende Bäume bergauf.

Laut Beschreibung folgt den steilen Kehren eine langgezogene flacher werdende Rechtskurve. Ich hab nichts flacher werdendes gefunden.
Wir laufen jetzt getrennt, Torsten mit Blacky und Lisa vornweg und ich mit Ronja irgendwie hinterher. Torsten hat dann von Zeit zu Zeit
gewartet bis er mich wieder im Blickfeld hat. Nach den Kehren steigen wir nur noch über Geröll und Felsen.
Der Weg ist gut markiert und eigentlich auch ungefährlich. Sogar Ronja hat nur einmal an einem größeren Felsstück Schwierigkeiten
gemacht. Ich empfinde diesen Abstieg ziemlich anstrengend und schweißtreibend und verfluche manches Mal die erbarmungslos
scheinende Sonne, welche nur selten von Wolken verdeckt wird. In der Hälfte der Strecke ist eine Gabelung, geradeaus ist der
Felsensteig, rechts geht es im Gebüsch weiter nach oben. Wir haben den Felsensteig gewählt, ich hab ihn unterwegs verflucht - aber
nachher gelesen, dass die rechte Route noch anstrengender sein soll...Dann ist endlich die Knorrhütte zu sehen, aber es dauert noch
eine kleine Ewigkeit, bis Ronja und ich sie erreichen. Torsten hat schon 1/4 Stunde auf mich gewartet und macht sich dann auch
ziemlich bald wieder auf den Weitermarsch. Ronja und ich bleiben fast eine 3/4 Stunde und laben uns an frischem Quellwasser.

Nocheinmal 2 Stunden dauert der Weg bis zu SonnAlpin.
Von der Knorrhütte führt der Weg wieder steil bergan über Geröll, ist aber gut erkennbar und teilweise sogar von den Steinen frei geräumt,
so dass wir auf einer Art Trampelpfad laufen. Am Ende des ersten steilen Anstieges ist nach ca 1 Stunde die Seilbahn von SonnAlpin zu
sehen. Hochgefühl macht sich breit - aber es soll noch eine Stunde über Geröll und durch Schneefelder gehen. Ronja macht aller 10 Minuten
Pause und auch ich muss laufend verschnaufen - aber wir haben das Ziel vor Augen. Dann ist die Bahnstation von SonnAlpin "ganz nah"
zu sehen, aber wir quälen uns noch eine halbe Stunde durch Schnee bergan bis wir es endlich, exakt 2 Stunden nach der Knorrhütte
geschafft haben und von Torsten mit einem Weißbier erwartet werden - total ausgepumpt, aber glücklich!

Insgesamt haben wir 10 Stunden für den Aufstieg benötigt, die Gletscherbahn zum Gipfel ist kostenlos, der Weg nach oben infolge
Schnee noch gesperrt. Also sind wir mit der Bahn zum Gipfel gefahren und eine Stunde später mit der Zahnradbahn wieder abwärts
so dass wir 17.30 Uhr wieder am Womo sind. Wir duschen und essen im Biergarten am Olympiastadion zu Abend.



Ein Beitrag von Torsten





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